Veröffentlicht am Mittwoch, 8. April 2026
1 Monate
INFJ
Schütze
Negativität — ausblenden.
Was haltet ihr davon alles auszublenden was einem selbst nichts ins Weltbild passt? Erachtet ihr das als eine Art Selbstschutz oder ist es die Vermeidung der tatsächlichen Umstände? Schafft man sich dadurch einen sicheren Raum zur Entfaltung der Persönlichkeit oder ist das eine weitere Blase um Schattenseiten aus dem Weg zu gehen?
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Philosophy-Community
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S∞úLFrïénD
1 Monate
INTP
Fische
Disclaimer:- Am Just sharing ancient wisdom no intent to change your faith or belive thank you 🙏 By vedic psychology the three gunas...sattva rajas tamas The quality of Ignoring in vedic psychology...the act of ignoring information depends entirely on the Guna means quality driving the mind Tamasic ignoring means avoidance...this is ignoring out of fear...laziness...or delusion...it creates a bubble that prevents growth because it denies the prakriti means material reality as it is...this is effectively spiritual bypassing Rajasic ignoring means ego-centric...this is ignoring anything that challenges the ego’s desires...it is highly selective & leads to agitation when the worldview is eventually punctured by reality Sattvic ignoring means discernment...this is known as viveka means discrimination...it isn't about ignoring the darker sides but choosing not to give them prana means life energy...you acknowledge the negativity exists but refuse to let it settle in your consciousness By pancha Kosha sheaths means Layers of protection your worldview is part of the vijnanamaya kosha means the wisdom/intellect sheath Just as the body has an immune system (annamaya Kosha layer)to ignore harmless bacteria while attacking pathogens...the mind needs a filter Selective attention...in neuroscience...the reticular activating system acts as a filter If we didn't ignore 99% of environmental stimuli our brains would suffer from sensory overload If your filter is too narrow (a bubble)...you suffer from confirmation bias...Scientifically...this weakens cognitive flexibility...making the brain less plastic & less capable of handling the darker sides...when they inevitably break through Vedic philosophy doesn't suggest the world is purely light...it acknowledges shakti means energy in all her forms...including the destructive ones A safe space is useful like a greenhouse for a young plant...however...if the plant never faces the wind (the darker/difficult circumstances) it never develops reaction wood to stand tall In quantum mechanics...the observer influences the observed....if you strictly ignore negativity you aren't removing it...you are simply choosing not to collapse that specific wave function into your personal experience....While this can foster personal peace...it doesn't change the underlying circumstances of the field Ignoring things that don't fit your worldview is self-protection only if it is done with viveka means(conscious choice to stay focused on a higher goal)...however...if it is used to avoid the darker sides of the self or the world...it becomes a tamasic bubble True personal development isn't about building a wall against the dark...it’s about becoming a light so strong that the dark no longer feels like a threat...Integration...not isolation...is the vedic path to realization 🌌🧘♀️♾️🤍🕊
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Lane
1 Monate
INFP
Steinbock
Vermeidung der aktuellen realen Umstände kann durchaus Selbstschutz sein, deshalb verstehe ich das entweder oder nicht. Für mich ist es irgendwie ein und das gleiche, zumindest ist es ein fließender Übergang. Schafft man sich dadurch einen sicheren Raum? - ja, eine vermeidliche Sicherheit, womöglich eher eine Flucht. Von voller, freier Entfaltung kann da meiner Meinung nach weniger die Rede sein, dazu müsste das Innere nach außen getragen werden, was es wohl aber nicht wird. Allerdings ist diese Persönlichkeit nicht weniger existent nur weil sie noch nicht „ausgebrochen“ und gesichtet wurde…
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Ser Can
1 Monate
INFJ
Widder
Ich würde es nicht nur als Selbstschutz sehen, sondern auch als eine Art, unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden... Man kann ja nicht alles an sich ranlassen - manchmal ist es einfach gesünder, bewusst auszuwählen, womit man sich beschäftigt...
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Manu
1 Monate
INFP
Krebs
Wenn du mit Negativität Einspruch, Widerspruch und Herausforderung meinst.. bei Philisophen findet man das Muster häufig: zuerst wird ein Gedanke vielfältig verbunden, bildlich gestaltet, vergrößert, innerhalb einer sicheren Grenze genährt und aufgezogen, sofern der Gedanke einem lieb und wichtig ist. Dann, wenn er schon eine gewisse Größe hat, wird er erprobt an verschiedenen anderen Sichtweisen. Und wichtig er wird dadurch auch sicherer und gefestigter, sprich die einstmaligen Gefahrenzonen sind irgendwann keine mehr Beides ist wichtig. Es wäre falsch Kinder ständig mit der harten Realität zu konfrontieren (also eine Art ausblenden). Erst meistens wachsen, spielen lassen, nähren, dann schaffen sie es auch wahrscheinlich besser mit umständen, die sie zuerst nicht gewohnt sind. Und auch später ist es immer wieder wichtig zu einem sicheren Hafen zurückzukehren (bearbeitet)
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D
1 Monate
INFJ
Krebs
meine Einstellung ist, erstmal versuchen neutral neue Dinge zu betrachten, auch wenn sie nicht in mein eigenes Weltbild passen und mein Horizont erweitern. Nicht sofort ablehnend und negativ alles Unbekannte zu sehen, denn dann würde ich mich gefangen fühlen in meiner Comfort-Zone. Meine größte Sorge wäre, Ignorant und blind zu werden für andere Sichtweisen und zu denken meine Sichtweise ist absolut und der Mittelpunkt des Universums
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Areuafraid
1 Monate
INFP
Zwillinge
Die Frage wirkt auf den ersten Blick tief, greift aber eigentlich zu kurz, weil sie zwei Extreme gegenüberstellt: „alles ausblenden“ oder „alles annehmen“. In der Realität bewegt sich der Mensch aber immer irgendwo dazwischen. Wir blenden ständig Dinge aus – unser Gehirn kann gar nicht anders. Die eigentliche Frage ist also nicht, ob wir filtern, sondern warum. Unser Gehirn arbeitet nämlich mit sogenannten kognitiven Verzerrungen (Cognitive Biases). Das sind mentale Abkürzungen, die uns helfen, die enorme Menge an Informationen überhaupt verarbeiten zu können. Ein bekanntes Beispiel ist der Bestätigungsfehler (Confirmation Bias): Wir nehmen bevorzugt das wahr, was zu unserem bestehenden Weltbild passt, und blenden widersprüchliche Informationen eher aus. Das passiert nicht bewusst – sondern automatisch. Es gibt also einen Unterschied zwischen diesem unbewussten Filtern und bewusster Entscheidung. Und genau da liegt der Knackpunkt: Es gibt einen Unterschied zwischen Verdrängung und Selbstschutz. Wenn ich mich bewusst von Dingen distanziere, die mir dauerhaft schaden, ist das keine Flucht, sondern eine Form von Verantwortung mir selbst gegenüber. Wenn ich hingegen alles ausblende, was mein Weltbild infrage stellt, dann vermeide ich Entwicklung. Auch das Argument der „Blase“ ist nicht so einfach. Jeder Mensch lebt in gewisser Weise in einer eigenen Wahrnehmungswelt. Entscheidend ist, ob diese bewusst gestaltet ist – oder ob man sich unreflektiert darin einrichtet. Vielleicht ist die ehrlichere Frage also nicht: „Ist Ausblenden gut oder schlecht?“ sondern: „Hilft mir das, klarer zu sehen – oder nur, mich besser zu fühlen?“ Denn Wachstum entsteht selten dort, wo man sich komplett abschottet. Aber genauso wenig entsteht es dort, wo man sich allem ungefiltert aussetzt und daran ausbrennt. Die Balance macht den Unterschied.
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Marius
1 Monate
INTP
Kommt drauf an was man will. Will man in frieden leben und irgendwie Glück "maximieren": Blende alles aus was nicht ins Weltbild passt. Will man reflektiert durchs Leben gehen mit einem klaren Blick auf die Welt und wie man sie evtl. besser machen kann: Schaue alles an, versuche alles zu durchblicken, schenke jedem Detail Aufmerksamkeit, reflektiere und hinterfrage.

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4ndr3w
1 Monate
INFJ
Zwillinge
Ein Take aus der eigenen Erfahrung: Ich war früher stark im doomscrolling gefangen, also im genau gegenteiligen Extrem. Ich hab irgendwann deutlich gemerkt, wie belastend und auslaugend das ist. Also hab ich alles verbannt, was in irgendeiner Art und Weise negative Schlagzeilen an mich heranträgt und die Dinge, die ich so nicht verbannen kann oder will, so eingestellt, dass es mir weitgehend nichts mehr anzeigt. Als akute Lösung hat das gut funktioniert, um sich eben da raus zu nehmen und wieder Energie tanken zu können. Jetzt kommt aber die Krux: Wieder auftanken ist nur die halbe Rechnung. Die andere Hälfte, die ich jahrelang nicht beachtet hab, ist die eigene Resillienz (wieder) aufzubauen. So kam es, dass jeder Fetzen, der es trotz der Abschirmung in meine bubble geschafft hat, direkt alles wieder stark wanken lassen hat. Wie ein Turm, der keine Stützstreben hat. Da braucht es keine große Krafteinwirkung, um den einstürzen zu lassen. Also im großen und ganzen ist Vermeidung per se nicht verkehrt, kann/soll/muss aber situationsgerecht angewandt werden, weil man sich auf lange Sicht hin trotzdem selbst sabotiert. Es gibt Dinge, die kann man selbst kaum bis gar nicht direkt ändern, weil sie schlicht und einfach außerhalb des eigenen Einflussbereichs liegen. Man sollte ihre Existenz aber dennoch akzeptieren und gleichzeitig schauen, wie man selbst mit diesen Dingen umgeht, wenn man sie schon nicht direkt ändern kann, um im Sturm nicht auf Grund zu laufen. Sprich: man kann bzw sollte sich auf die Dinge konzentrieren, die man direkt verändern kann. Und unter Umständen haben diese Dinge dann wiederum einen Einfluss auf die Dinge, die eigentlich ja nicht in unserem direkten Einflussbereich stehen. Deshalb hab ich hier explizit die Begriffe "direkt" und "indirekt" mit eingebaut. Grüße gehen raus an die Stoiker.
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Dimi
1 Monate
ESTJ
Skorpion
Es ist ein Selbstschutzmechanismus würde ich behaupten. Dennoch ist es diese Vermeidung, die letzten Endes dazu führt, dass man sich von der Realität abkapselt. Ich denke ich brauche nicht zu erwähnen, dass das streng genommen mehr Nach- als Vorteile bringt. Temporär vielleicht hilfreich bis man die Zeit hat sich damit auseinander zu setzen. Dennoch besteht die Gefahr, dass die Zeit "niemals" da ist. Das ist keine Persönlichkeitsentfaltung mehr in so einem Fall, sondern lediglich der Versuch sich nicht kritisch selbst zu hinterfragen, also nicht über die eigene Person zu reflektieren. Ohne Reflexion gibt es keinen Fortschritt.
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Freddy
1 Monate
INFP
Stier
Das ist einfach dämlich. (bearbeitet)
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Unikat
1 Monate
INFJ
Waage
Ich denke es gibt mehr als annehmen oder ausblenden. Negativität ist, in vielen Fällen, eine persönliche Empfindungssache. Wenn ich es ausblende, wäre es eine Art Flucht. Wenn ich es wiederum annehme, wäre ein eine Akzeptanz. Wenn ich an einem Regentag, dennoch versuche das positive daran zu entdecken und/oder zu erkennen, ist es aus meoenr Sicht definitv eine sehr positive und Frieden schaffene Eigenschaft.
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Thilo
17 Tage
ESFJ
Waage
Negativität- ausblenden. Halte ich nicht für die Option. Sie anzunehmen, sie nicht zu ignorieren. Sich aber auch nicht unnötig lange mit etwas beschäftigen, was man nicht ändern kann. Und wenn, kann man Dinge nur für sich im kleinen und direkten Umfeld ändern. Es ist die Frage der Aufmerksamkeitslenkung. Ich kann mir nur die ganze Zeit schlechte Nachrichten anschauen, brauche mich dann aber nicht wundern, wenn ich selbst nur negativ durch die Welt gehe. Weil genau diese Themen werde ich mit meinem Mitmenschen teilen wollen.
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